24.09.2017 - Gottesdienst
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Wie Ehe Freude machen kann

Wenn ein Ehepaar wirklich glücklich sein will, so sollten beide einander stärken und fördern. Eheleute sollten danach streben, den anderen so glücklich wie möglich zu machen und auf gesunde Art voneinander abhängig zu sein.

Vielen Ehen zerbrechen aufgrund von Missverständnissen und relativ kleinen Dingen, die hätten verhindert werden können. Ehen gehen auseinander, weil die Ehepartner einander verletzen. Es ist sehr schwierig, in der Gesellschaft einer Person auszuharren, die sauer und unangenehm ist.

 

Ideal eine Atmosphäre, in der wir dem anderen das, was uns verletzt, auch mitteilen können. Es bringt nicht viel, einfach alles aufzulisten, was in einer Ehe zu Problemen führen könnte. Vielmehr müssen sich jeder Mann und jede Frau darüber klar werden, was konkret ihren Ehepartner verletzt.

 

Toleranzgrenze für Negatives ist niedrig


Das Gefährliche ist, dass wir den anderen verletzen können, ohne es zu bemerken. Das führt zu einer Ansammlung von Schmerz, die dann sehr leicht überschwappen kann. Wir sollten uns auch nicht immer über alles „beschweren". Es ist wichtig, unsere Kritik für wirklich wichtige Angelegenheiten aufzuheben oder für Ereignisse, die uns besonders verletzt haben. Jedem negativen Moment, jeder Kritik, die ich mir gestatte, sollte ich eigentlich fünf positive Kommentare entgegensetzen.

 

Unsere Toleranzgrenze für Negatives ist sehr niedrig. Wenn ein negatives Thema angesprochen gehört, sollte man immer damit beginnen, dem anderen Liebe zu bekunden. Auf diese Weise errichten wir gewissermassen ein Sicherheitsnetz, bevor wir mit dem heiklen Akt des Klagens beginnen. Ausserdem sollte man darauf achten, dass wir jeweils nur ein Problem ansprechen. Wenn man sich ärgert, kommt es häufig vor, dass man viele Beschwerden auf einmal vorbringt.

 

Veränderungen in der Ehe


Was tun, wenn die Liebe „erloschen" zu sein scheint? Bestünden wir nur aus Instinkten, dann gäbe es tatsächlich keinen Ausweg. Aber wir besitzen auch einen Verstand. Wir können das Gute im anderen erkennen und es lieben - ganz gleich, wie er sich auch verhalten mag.

 

Ein Paar muss sich des Phänomens der Veränderung und des Wachstums bewusst sein. Das ist für einen guten Start sehr wichtig. Das bedeutet, dass die ersten Ehejahre intensiv gelebt werden sollten, sozusagen voller Liebesengagement. In dieser Zeit sollte jeder der beiden die füreinander übernommenen Verpflichtungen häufig erneuern. Das sollte auch später jedes Jahr geschehen oder zumindest dann, wenn das Leben vor einer wichtigen Entscheidung und Veränderung steht.

 

Anders ausgedrückt: Die Eheleute sollten sich für jede neue Phase ihrer Ehe vorbereiten: die Ankunft von Kindern, die Jahre des Grossziehens im Familienkreis, die Pubertät der Kinder und jene Zeit, wenn das Paar reifer wird.

 

Den andern annehmen wie er ist


Der Mensch ist ja nicht ein fertiges Produkt. Wir befinden uns dauernd in einer Entwicklung. Und in der Liebe wächst man, wenn man den Weg des andern mitgeht; wenn man diesen Weg annimmt und das bejaht, was er tut. Es ist eine dauernde Herausforderung, in veränderten Lebensumständen den anderen so anzunehmen, wie er ist. Das heisst aber, in der Liebe wachsen. Ich entdecke den anderen dadurch auch immer wieder neu. Er eröffnet sich immer wieder neu auf seinen Lebenswegen und in immer tieferen Dimensionen seiner Persönlichkeit.

 

Das Geheimnis einer glücklichen Ehe


Das Ehepaar verbringt Zeit miteinander, und zwar sowohl in quantitativer als auch in qualitativer Hinsicht. Die Eheleute wissen, wie sie die Zuneigung, die sie füreinander empfinden, einander mitteilen können. Sie sind dem Familienleben verpflichtet und können auf eine konstruktive Art diskutieren; sie verfügen über gemeinsame geistliche Werte. Das ist das Rezept, das sich bewährt hat.

Sechs Tipps für eine glückliche Ehe

  1. Achten Sie auf Ihre Manieren
    Dieser erste Tipp klingt schrecklich einfach, aber er ist sehr wichtig, gerade für den Anfang. Eines der grundlegendsten Dinge für eine glückliche Ehe, ist die Höflichkeit und ein Umgang im gegenseitigen Respekt.


  2. Hören Sie nicht auf, einander zu umwerben
    Beziehungen sind nicht in Beton oder Zement gegossen. Beziehungen sind plastisch, fliessend und im Prozess des Wechsels. Folglich muss es eine Konstante sein, dass einer den andern bleibend umwirbt.


  3. Geniessen Sie den Sex
    Sex ist als das grösste Vergnügen des Lebens in uns gelegt. Niemand kann Sex mehr genießen als wer ihn innerhalb eines Eheversprechens lebt.


  4. Finden Sie Glück in der Beziehung
    Leider gibt es heute zu viele Menschen, die sich von chemischen Stoffen mehr Glück versprechen als von einer dauerhaften Beziehung. Finden Sie Ihr Glück in der realen Welt, nicht in der erträumten aus Chemie oder Software. Entdecken Sie es als Teil Ihres eigenen Körpers und Herzens. Finden Sie echtes Glück in realen bedeutungsvollen Beziehungen.


  5. Setzen Sie Ihren Partner an erste Stelle
    Entscheiden Sie sich dafür, im Laufe der Jahre einander näher zu kommen. Und halten Sie an dieser Entscheidung fest, auch wenn das erste Kind da ist. Lassen Sie Ihre Kinder nicht wichtiger werden als Ihren Ehepartner. Ihre Beziehung zueinander muss Vorrang haben. Man ist oft versucht, den Blickpunkt vom Partner auf die Kinder zu lenken. Eine Mutter fühlt manchmal: „Mein Kind braucht mich mehr als mein Ehemann." Das ist nicht wahr. Ein Kind muss gefüttert, bekleidet, umsorgt und getröstet werden. Aber das Kind braucht Sie nicht mehr als Ihr Mann.


  6. Halten Sie einander die Treue
    Nun, für einige von Ihnen kommt dieser Rat zu spät. Sie sind schon untreu gewesen. Aber Sie können den Schaden, den Sie angerichtet haben, versuchen reparieren. Sie können bereuen und voneinander Vergebung empfangen.

Bruno Graber, Jesus.ch

Mit Jesus meistern wir kleine wie auch grosse Hürden in unserem Familienalltag.

Kathrin mit Lynn & Noam

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