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„Wir haben die Pubertätskrise!“

„Meine Tochter ist voll in der Pubertät, es ist furchtbar! Wir können kaum noch miteinander reden, obwohl wir uns frü­her gut verstanden und uns wirklich lieb haben. Vom Glauben will sie nichts mehr wissen. Wir wollen keinen Druck ausüben, sie aber auch nicht einfach völlig gehen lassen. Wie können wir sie unterstützen?“

Schon die Buchtitel zum Thema „Teenager“ verraten, wie schwierig dieses Alter ist: „Die Kunst einen Kaktus zu umarmen“ oder „Meine Eltern sind in einem schwierigen Alter“. Die Lebensphase zwischen 13 und 17 verlangt von Eltern, aber auch von den Teens, viel Kraft, Flexibilität, Krea­tivität, Humor, Toleranz, Kritikfähigkeit und Konsequenz. Durch Abkapseln, desinteressierte Miene, Knurren und Murren signalisieren Teenies ihren Eltern, dass sie gerne ihre Ruhe möchten. Sie wehren sich dagegen, bevormundet, kon­trolliert, gemassregelt oder zu Leistungen angetrieben zu werden. Trotzdem müssen Eltern ihnen zeigen, dass sie die Erziehungs- und Aufsichtspflicht haben, der sie treu nachkommen wollen. Ausserdem wünschen sie sich eine Freund­schaft zu ihnen – auch wenn dies vielleicht erst in späteren Jahren möglich ist.

 

Grenzen setzen


Zur Erziehung gehört, dass Eltern Gren­zen setzen: Sie legen Zeiten fest und kontrollieren, wann ihre Teens nach Hause kommen, zum Familienessen am Tisch sitzen, im Haushalt helfen usw. Es könnte hilfreich sein, eine halbe Stunde pro Woche für Besprechung freizuhalten, um solche Probleme zu klären und ständigem Nörgeln vorzubeu­gen, das nicht weiterbringt. Ständiges Nachfragen und Mitreden wird Eltern sonst schnell als Druckmachen ausgelegt. Besser ist es, wenn wir uns selbst mitteilen und sie mit Erfreuli­chem überraschen, indem wir z. B. einen Pizza-Abend vorschlagen. Ansonsten sollten Eltern ihr eigenes Leben ausbauen. Eltern, über die man nicht ständig verfügen kann, bleiben einfach interessanter.

 

Persönliches Vorbild


Was den christlichen Input betrifft, könn­te man einmal pro Woche etwas einplanen. Ob der Teenie nun den Gottesdienst besucht, in den Jugendkreis geht oder vielleicht sogar mit einem Elternteil Bibel liest, bleibt auszuprobieren. Auch Teens finden es logisch, wenn christliche Eltern möch­ten, dass ihre Kinder sich mit dem Glauben auseinandersetzen. Eltern sollten aber auch ihre Kinder zu den Veranstaltungsorten fah­ren, das eigene Zuhause als Treffplatz anbieten und die Jugendarbeit der Gemeinde unterstützen. Die Kinder sollen hören, sehen und spüren, dass uns ihre Entwicklung wichtig ist. Gewinnen können wir sie durch unser persönliches Vorbild, unseren praktischen Einsatz, rationale Be­gründungen, regelmässiges Beten und wenn wir emotionalen Druck sowie jede Manipulation vermeiden.

 

Autoren: Linda & Hans-Jörg Karbe, Eheberater

Visionen & Träume mit Gott sind die Besten!!! Probiere es aus...

Sylvia

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